Sichere Anlageformen

Die heutige Marktlage lässt Anlegern, die einerseits Sicherheit und Wertbeständigkeit fordern und andererseits auf eine Mehrung ihres Kapitals hoffen, nicht gerade viele Möglichkeiten. In was investiert man heute also am besten? Wie risikoreich sind Aktienanleihen zurzeit wirklich? Und wie sieht ein optimales Mischverhältnis aus? Ein cleveres, risikobeständiges Portfolio fällt durch eine geschickte Mischung auf.

Die Mischung macht?s

Einen Teil des eigenen Geldes sollte man als Rücklage stets auf das Sparbuch, das Girokonto und gegebenenfalls auf ein Tagesgeldkonto verteilen. Diesbezüglich könnte man zum Beispiel ganz bequem ein Girokonto bei der comdirect eröffnen, ohne dafür lästige Kontoführungsgebühren zahlen zu müssen. Etwa zehn Prozent des Kapitals sind in Zeiten der Währungskrise in Immobilien und Edelmetallen als Sicherheitsdepot gut angelegt. Ein ungleich größerer Teil des Geldes, etwa 40 Prozent, wird dann in Anleihen wie zum Beispiel Bundesobligationen investiert. Ein ähnlich großer Teil könnte dann noch in Aktien angelegt werden, wobei das natürlich nur für jene Anleger gilt, die gewillt sind, ein wenig Zeit und Aufwand in die Spekulation zu stecken. Das Prinzip “kaufen und hoffen” ist schon lange nicht mehr zeitgemäß. Indexfonds erfreuen sich indes vor allem unter den etwas vorsichtigeren Anlegern immer größerer Beliebtheit. Bei der Auswahl eines solchen Fonds steht zuvörderst die Entscheidung im Vordergrund, ob man sich als Anleger für aktiv gemanagte Fonds oder kostengünstigere Indexfonds begeistern soll. Die aktiven Aktienfonds setzen sich in der Regel das Ziel, besser als der Vergleichsindex abzuschneiden. Dagegen setzt man bei den Indexfonds vermehrt auf die Nachbildung des bestreffenden Indexes. Die Entwicklung läuft also parallel. Sollte ein Anleger zum Beispiel in einen Indexfond investieren, der an den “Deutschen Aktien Index” (DAX) gekoppelt ist, ist die Wertzunahme und -minderung in erster Linie von der Entwicklung des deutschen Leitindexes abhängig. Fällt selbiger also um ein Prozent, trifft das auch auf den Indexfond zu. In der Praxis ist diese “Koexistenz” natürlich nur schwer zu erreichen. Die Anbieter eines Aktienindexes müssten dafür immer genau die Aktien in ihrem Portfolio anbieten, die den Index ausmachen.

Der Überblick ist wichtig

Die Finanzkrise hat uns vor ein paar Jahre gelehrt, dass man als Anleger viele Fehler machen kann und am Ende schlimmstenfalls vor dem Trümmerhaufen etwaiger Fehlinvestitionen steht. Am Geldmarkt ist stets Vorsicht geboten und vertiefte Kenntnisse können niemals schaden. Der vielleicht wichtigste Tipp ist die Risikostreuung: Das eigene Portfolio sollte durch verschieden hohe Laufzeiten und Risikoklassen wie Aktien, Staatsanleihen, Festgeld, Investmentfonds, Immobilienfonds oder Tagesgeld aufgelockert und gemischt werden, damit das sogenannte Rendite-Risiko-Verhältnis auch längerfristig attraktiv bleibt.